Ratgeber Tomate
Wird auch genannt: Paradeiser, Paradiesapfel
sxc.hu
Darauf sollten Verbraucher achten:
Sorte
Die Anzahl der Tomaten-Sorten ist unüberschaubar groß. Allerdings lassen sich die Tomaten in einige Gruppen einteilen, die sich hinsichtlich Größe, Form und Geschmack unterscheiden:
Rispentomaten: Im Vergleich zu den konventionellen Tomaten zeichnen sich Rispen- oder Strauchtomaten durch ein stärkeres Aroma aus.
Fleischtomaten: Fleischtomaten sind die größten gehandelten Tomaten. Sie enthalten viel Fruchtfleisch und wenig Kerne und eigenen sich dadurch zum Beispiel gut für Salate.
Kirschtomaten: Die kleinen Kirschtomaten sind aufgrund ihres kräftigen, süßlichen Aromas sehr beliebt. Tests haben ergeben, dass die Vitaminkonzentration bei diesen Sorten höher ist.
Eiertomaten: Wie der Name schon sagt, sind diese Sorten eher länglich geformt. Im Handel sind sie nur selten erhältlich. Da sie sich leicht häuten lassen, werden sie häufig in Konserven als geschälte Tomaten verkauft.
Konsistenz
Eine gute Tomate sollte fest und nicht weich sein. Überreife Früchte verlieren an Aroma und an Vitamin C. Druckstellen oder andere Schäden der Oberfläche weisen auf zu lange oder schlechte Lagerung hin, unter der ebenfalls die Qualität leidet. Außerdem sind solche Dellen eine hervorragende Angriffsfläche für Schimmel.
Biologischer Anbau
Beim Anbau von Biotomaten verwenden die Bauern unter anderem keine synthetischen Pflanzenschutzmittel oder leicht lösliche mineralische Dünger. Dementsprechend sind die ökologisch angebauten Früchten weniger mit Schadstoffen belastet, die die sowohl die Gesundheit als auch die Umwelt schädigen können. Bio-Tomaten müssen aber nicht unbedingt besser schmecken. Viel größeren Einfluss auf das Aroma haben die Sorte, der Reifegrad oder die Sonnenscheindauer.
Farbe
Die meisten gehandelten Tomaten sind rot - reife Früchte erkennt man an einer tiefroten Farbe. Es gibt allerdings auch Sorten in anderen Farben - zum Beispiel gelb, weiß, violett oder schwarz. Wer grüne Tomaten kauft, sollte sicher gehen, dass es sich nicht einfach um unreife Tomaten handelt. Diese enthalten nämlich den Stoff Solanin, der in größeren Mengen giftig ist und zu Übelkeit und Erbrechen führen kann. Wer die unreifen Tomaten wegen ihres säuerlichen Geschmacks schätzt, sollte zumindest darauf achten, nicht allzu viele auf einmal zu essen. In geringen Mengen ist Solanin unbedenklich.
Freilandzucht
Tomaten sind das ganze Jahr über erhältlich - meist handelt es sich dabei um im Gewächshaus angebaute Früchte. Tomaten, die unter freiem Himmel angebaut werden, enthalten in der Regel mehr Vitamine und so genannte sekundäre Pflanzenstoffe und sind somit gesünder. Diese können allerdings nicht das ganze Jahr über angebaut werden - hierzulande währt die Tomatensaison von Juli bis Oktober.
Handelsklasse
Tomaten werden anhand ihrer äußerlichen Beschaffenheit in die drei Handelsklassen Extra, 1 und 2 eingeteilt - über andere Qualitätsmerkmale wie zum Beispiel den Geschmack oder die Inhaltsstoffe sagt diese Kennzeichnung allerdings nichts aus.
Blüte
An der Oberseite der Tomate befindet sich meist noch die grüne Blüte der Tomate. Diese sollte eine satte Farbe haben. Ist die Tomatenblüte eingerollt oder bereits vertrocknet, ist das ein Hinweis darauf, dass die Tomate zu lang oder zu warm gelagert wurde; sie verliert dadurch an Geschmack und an Vitaminen. In jedem Fall sollten Verbraucher darauf achten, dass sie Tomaten nur mit Blüte kaufen: Das Gemüse bleibt dann länger frisch.
Noch Fragen? konsumo-Experten helfen im Forum!
Anzeigen- Aktuelle Version mit letzter Version vergleichen
- Alle Versionen anzeigen
- Hier können Autoren über den Ratgeber diskutieren
Letzte Änderungen im Ratgeber
- Version 22 - 22.10.2009 15:10 Uhr, Dirk

- Ratgebermerkmal "Sorte" bearbeitet
- Ratgebermerkmal "Konsistenz" bearbeitet
- Ratgebermerkmal "Farbe" bearbeitet
- Ratgebermerkmal "Biologischer Anbau" bearbeitet
- Ratgebermerkmal "Freilandzucht" bearbeitet

