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Test: Günstige Waschmaschinen sind überraschend gut
Preis sagt nichts über Waschleistung und Energie-Effizienz
(Foto: © Gerd Altmann/PIXELIO)
Viele Waschmaschinenmodelle auf dem Markt sind einheitlich mit dem Label A für die Energieklasse und die Waschwirkung ausgezeichnet. Die Preise aber sind weniger einheitlich. Das österreichische Verbrauchermagazin "Konsument" hat in einem Test Geräte im Preissegment von 460 bis 850 Euro verglichen. Das Ergebnis: Auch die günstigeren Geräte überzeugen.
In der Untersuchung haben die Tester jeweils eine Waschmaschine der mittleren Preisklasse mit einem Gerät der niedrigen Preisklasse direkt verglichen: BSH (Siemens und Bosch), Electrolux (AEG und Zanussi), Whirlpool (Bauknecht und Whirlpool) sowie Gorenje.
Der Test wurde mit den Programmen
40-Grad-Celsius-Buntwäsche und 40-Grad-Celsius-Pflegeleicht durchgeführt. Gut
waschen nahezu alle - die besten Ergebnisse im Pflegeleicht-Programm
erzielen die Modelle von Whirlpool und Zanussi. Die beiden anderen preiswerteren Modelle, Bosch und Gorenje, überzeugen hinsichtlich der Waschkraft dagegen etwas
weniger.
Größere Unterschiede zeigen sich bei der Spülwirkung: Diese ist bei den beiden Gorenje- sowie beim Bauknecht-Modell "nicht" bzw. "weniger zufriedenstellend" (Buntwäsche). Wirklich überzeugen kann hier bei der Buntwäsche allerdings keine Maschine.
Aufheizen des Wassers frisst die meiste Energie
Der Energieverbrauch ist bei der
Buntwäsche und im Stand-by-Modus bei allen getesteten Waschmaschinen gut oder sehr gut. Bei "Pflegeleicht" öffnet sich jedoch die Schere: Das schlechteste Ergebnis erzielt das
Bosch-Modell mit "weniger zufriedenstellend". "Dabei sind es nicht die längeren Waschzeiten, die
sich auf das Ergebnis auswirken: Die meiste Energie wird nämlich zum Aufheizen des Wassers
benötigt", erklärt "Konsument"-Chefredakteur Gerhard Früholz. Und im Pflegeleicht-Programm, muss das Wasser unter Umständen eben länger auf Temperatur gehalten werden.
Vollwasserschutz nur gegen Aufpreis zu haben
Größere Sicherheit bedeutet in der
Regel auch höhere Verkaufspreise. Der Unterschied zu Waschmaschinen, die nur mit
Aqua-Stop-Schlauch und nicht mit einem Vollwasserschutz ausgestattet sind, macht im "Konsument"-Test bis zu 350 Euro aus.
Wem auch ein Aqua-Stop-Schlauch reicht, etwa weil die Waschmaschine im Keller des Hauses steht, der wäscht auch mit günstigeren Modellen gut. Ein Vollwasserschutz bietet zwar den sichersten Schutz vor auslaufendem Wasser, ist aber mit Mehrkosten verbunden. CP
Ratgeber zu diesem Thema bei konsumo.de:
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