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"Welt-Döner-Kongress" plant Einführung von Gütesiegel
Döner-Hersteller wollen Qualität statt Gammelfleisch
(Foto: sxc.hu)
Döner ist in Deutschland mittlerweile genauso beliebt wie die Currywurst. Doch der Genuss der Fast-Food-Spezialität wird immer wieder von Gammelfleisch-Skandalen getrübt. Das wollen die Döner-Hersteller jetzt ändern: Wie die "Berliner Morgenpost" berichtet, beschlossen sie auf dem ersten "Welt-Döner-Kongress" die Einführung eines Döner-Kebab-Gütesiegels.
Das Siegel soll für die gesamte Produktionskette - vom Herstellerbetrieb bis zum Imbiss - das Einhalten von Qualitätsstandards garantieren. Dafür sprachen sich in Antalya nach Angaben der "Berliner Morgenpost" 140 Döner-Hersteller aus 16 Nationen aus. Die Idee zu dem Siegel stammt vom "Verein Türkischer Dönerhersteller in Europa" mit Sitz in Berlin.
Qualität hat ihren Preis
Dort sollen auch bis Ende 2009 die Kriterien
ausgearbeitet werden, die ein Döner erfüllen muss, um
zertifiziert zu werden.
Doch Qualität bringt für den Verbraucher nicht nur Vorteile mit sich. Gegenüber der "Berliner Morgenpost" äußerte Mehmet Cem vom "Verein Türkischer Dönerhersteller Europa", dass ein qualitativ hochwertiger Döner auch teurer sein wird: drei bis 3,50 Euro muss der Döner-Liebhaber dann für die zertifizierte Fleischtasche hinblättern.
Das wird so mancher Fast-Food-Freund jedoch gerne bezahlen, vor allem am 1. Februar, der ab 2010 nur noch als "Internationaler Dönertag" bekannt sein soll, so die "Berliner Morgenpost". CS
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