Suche
Werde Fan von konsumo
uglySpacer
Montag, 24.11.2008, 11.29 Uhr

Ebay-Bietprogramme im Test: Auktionen garantiert gewinnen

Gute Biet-Agenten wie Baytomat oder Biet-O-Matic können Gebote auf die Sekunde genau abgeben

Online Shopping
Gute Biet-Agenten wie Baytomat oder Biet-O-Matic können Gebote auf die Sekunde genau abgeben.
(Foto: sxc.hu)

Wer Weihnachtsschnäppchen bei Ebay sucht, wird zwar schnell fündig, doch manchmal kommt beim Steigern das eigene Gebot zu spät. Oder der Zuschlag wird in der harten Bieterschlacht schlichtweg teurer als geplant. Bietprogramme sollen deshalb automatisch die Chance auf den Zuschlag verbessern und gleichzeitig den Auktions-Preis niedrig halten. Die Zeitschrift Computerbild hat sechs solcher Programme und zwei Biet-Internetportale getestet.

Per Biet-Agent kann jeder Ebay-Nutzer Gebote automatisch in letzter Sekunde abgeben lassen. Der Hauptvorteil: Den Konkurrenten bleibt keine Zeit mehr für ein höheres Gebot. Bietprogramme und spezielle Biet-Internetangebote schützen darüber hinaus vor eigenen überhöhten Geboten.

Dazu gibt der Nutzer einfach in aller Ruhe den Höchstbetrag ein, den er für das Produkt bezahlen möchte - der Rest wird automatisch erledigt. Das funktioniert selbst dann, wenn der "Ebayer" nicht am laufenden Computer sitzt. Bei Geboten über Internetportale muss der Computer zu Hause noch nicht einmal eingeschaltet bleiben.

Baytomat und Biet-O-Matic auf den ersten Plätzen

Gebote auf die Sekunde genau abgeben - dass schafften im Computerbild-Test nur die Kandidaten auf den ersten beiden Plätzen. Ganz vorne landete das Internetangebot Baytomat, das überhaupt keine Abweichung vom festgelegten Gebotszeitpunkt zeigte. Allerdings kostet jede gewonnene Auktion je nach Endpreis zwischen 70 Cent und einem Euro. Dieselben Chancen auf den Zuschlag bietet auch das zweitplatzierte Gratis-Programm Biet-O-Matic 2.4 - einen DSL-Zugang vorausgesetzt. Wer dagegen ein analoges Telefon-Modem für den Internetzugang nutzt, muss mit diesem Programm Abweichungen in Kauf nehmen: Dann werden Gebote bis zu zwölf Sekunden zu früh gesendet.

Modemnutzer sollten Internetdienste nutzen

Alle anderen Computerbild-Testkandidaten waren noch unzuverlässiger, sie leisteten sich teilweise grobe Abweichungen vom eingestellten Zeitpunkt. Ärgerlich: Das kostenpflichtige SchnapperPro 1.14 (24,95 Euro) verpasste alle Testauktionen, bei denen Gebote eine Sekunde vor Auktionsende abgegeben werden sollten. Mit dem letztplatzierten Gratis-Programm Buyertools Reminder 1.8 war es reine Glückssache, ob ein Gebot an Ebay übermittelt wurde oder nicht - die Software verpasste 19 von 20 Testauktionen. Vor allem für Modem-Nutzer empfiehlt sich ein Internetdienst, weil die zeitlichen Abweichungen vom eingestellten Bietzeitpunkt bei den Programmen am größten waren. JH

Mehr zum Thema auf konsumo.de:

Weitere Informationen unter:


Anzeigen


Kommentar schreiben

Weitere Verbraucher-News

Armbanduhr

Leihhäuser-Vergleich: Große Unterschiede bei Höhe des gewährten Kredits

"Finanzkrise" ist für die rund 200 deutschen Pfandhäuser ein Fremdwort. Alljährlich machen sich rund eine Million Verbraucher auf den Weg ins Leihhaus. Für die Waren erhalten sie im Durchschnitt rund 250 Euro Kredit. Wer seine Habe ins Pfandhaus trägt, sollte jedoch mehrere Leihen aufsuchen. Eine Stichprobe der Verbraucherzentrale NRW in acht Leihhäusern offenbarte große Unterschiede bei der Höhe der Pfandkredite. mehr...

Paket

Privater Online-Handel: Verkaufen ohne Risiko

Wer ausgediente Kleidung, Digitalkameras oder andere Geräte verkaufen möchte, kann diese entweder auf dem Trödelmarkt anbieten oder ganz bequem von zu Hause aus verkaufen. Onlineportale wie Ebay oder Amazon machen es möglich. Die Zeitschrift "Finanztest" gibt privaten Verkäufern Ratschläge, wie man vorgeht, um nicht für Mängel an der Ware zu haften. mehr...

ips-siegel

Siegel-Kunde: Das ips-Gütesiegel zertifiziert vertrauenswürdige Webangebote

Auf fast jeder Internetseite prangt mittlerweile ein Siegel, das Verbrauchern das nötige Vertrauen für einen Online-Kauf geben soll. Doch ein Test der Zeitschrift "Computerbild" zeigte Anfang 2009, dass Gütesiegel für Online-Shops oft unseriös sind. Als seriös und dementsprechend empfehlenswert wurden nur vier Internetsiegel eingestuft - darunter auch das ips-Gütesiegel. mehr...

uglySpacer