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HP, Dell und Toshiba: Notebook-Akkus von Sony können überhitzen
Notebooks von Hewlett-Packard, Toshiba und Dell betroffen
(Foto: Toshiba)
Wegen defekter Notebook-Akkus von Sony haben die Notebook-Hersteller Dell, Toshiba und Hewlett-Packard (HP) einen Rückruf gestartet: Betroffen sind 100.000 Laptops, die zwischen 2004 und 2006 verkauft worden sind. Weil die Akkus überhitzen können, warnen die Notebook-Hersteller und Sony vor der weiteren Verwendung.
Die freiwilligen Rückrufaktionen beziehen sich auf bestimmte Notebooks, für die Lithium-Ionen-Batteriezellen mit einer Kapazität von 2,15 Amperestunden von Sony verwendet werden. Die betroffenen PC-Hersteller meldeten aufgrund von Überhitzung weltweit insgesamt 40 Vorfälle (13 davon in Europa). Bei vier Vorfällen entstand ein geringfügiger Brand und bei 21 Vorfällen ein geringer Sachschaden.
Folgende Modelle können laut den Herstellern betroffen sein
HP:
- HP Pavilion: dv1000, dv8000 and zd8000
- Compaq Presario: v2000 and v2400
- HP Compaq: nc6110, nc6120, nc6140, nc6220, nc6230,
nx4800, nx4820, nx6110, nx6120, nx9600
Toshiba:
- Satellite: A70/A75, P30/P5, M30X/M35X, M50/M55
- Tecra: A3, A5, S2
Dell
- Latitude: 110L
- Inspiron: 1100, 1150, 5100, 5150, 5160
Nähere Informationen darüber, woran Notebook-Besitzer die betroffenen Akkus erkennen, finden sich auf eigens von den Herstellern eingerichteten Websites (Links: siehe unten).
Die Sony VAIO Notebooks sind von der Rückrufaktion nicht betroffen, da sie andere Batteriezellen verwenden. Vor kurzem musste Sony allerdings auch für Sony-VAIO-TZ-Notebooks wegen Überhitzung ebenfalls einen Rückruf starten. MH
Weitere Informationen zum Thema bei konsumo.de:
Weitere Informationen unter:
- Informationen zum Rückruf von HP (engl.)
- Informationen zum Rückruf von Toshiiba (engl.)
- Informationen zur Rückrufaktion von Dell
- Infos von der U.S. Consumer Product Safety Commission
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