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Kinder im Fokus der Handy-Industrie
Kinder sollen vor Gesundheitsgefahren geschützt werden
(Foto: sxc.hu)
Handyhersteller und Mobilfunkanbieter richten ihre Angebote verstärkt auf Kinder aus: Handys, die besonders kinderfreundlich sein sollen, werden zunehmend im Handel angeboten. Mancherorts werden bereits fünfjährige Kinder beworben. Verbraucherorganisationen und Regierungen in Europa sind besorgt über negative Langzeitauswirkungen der Strahlung von Mobilfunkgeräten.
Studien zur Auswirkung von Radiostrahlung
Die französische Regierung unterstützt außerdem eine internationale Studie der Health and Radio Frequencies Foundation, welche die Auswirkungen von Radiostrahlung auf Menschen untersucht. Weltweit laufen mehrere Studien zu diesem Thema.
Kinder als milliardenschwere Zielgruppe
"Die Telekommunikationsbranche benimmt sich wie die Tabakindustrie, indem sie Produkte entwirft, die darauf abzielen, schon sehr früh süchtig zu machen", kritisiert die spanische Umweltorganisation Jóvenes Verdes, die sich an junge Leute richtet. Außerdem ist die extrem junge Zielgruppe für die Mobilfunkunternehmen deshalb so attraktiv, weil sie ihr Handy nicht wie ein Gerät, sondern eher wie ihr Lieblingsstofftier behandelt. Zu diesem Schluss kam eine Studie, die von der AFOM, der Französischen Mobilfunkbetreibervereinigung, in Auftrag gegeben wurde.
Für die Mobilfunkindustrie sind Kinder eine finanzstarke Zielgruppe. In den USA beispielsweise wird die Zahl der unter neunjährigen Handynutzer bis 2010 auf neun Millionen steigen und Einnahmen in der Höhe von 1,6 Mrd. Dollar bringen. pte/MK
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