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Donnerstag, 28.02.2008, 18.06 Uhr

Einfach- und Seniorenhandys: für Jeden das richtige Gerät

Stiftung Warentest untersucht Handys mit seniorentauglicher Bedienung

Große Tasten, große Schrift und ein einfarbiges Display - Einfach- und Seniorenhandys erleichtern es auch Personen mit Sehschwäche, zielsicher die gewünschten Rufnummern einzutippen. Bei einem Test von acht Einfach- und fünf Seniorenhandys kamen die Prüfpersonen im Durchschnittsalter von 63 Jahren mit Einfachhandys am besten zurecht. Gleich dahinter platzierte sich ein spezielles Seniorenhandy.

Wie die Stiftung Warentest berichtet, gibt es keinen klaren Testsieger, der für alle Nutzer gleichermaßen zu empfehlen ist. Das liege daran, dass die Gruppe der Senioren sehr heterogen sei. Für Sehschwache ergaben sich im Test ebenso geeignete Modelle wie für Menschen mit einer Motorikschwäche. Einige Seniorenhandys verfügen über eine Notruftaste, mit der bis zu fünf verschiedene Personen angewählt werden können. Ein Modell hat ein GPS-System, das die aktuelle Position des Handys direkt an Einsatzkräfte übermitteln kann.

Beide Handy-Arten haben ihre Vorteile

Die Einfachhandys haben eine normale Größe und verfügen über eine klare Menüführung, einen hohen Kontrast des Displays, leicht bedienbare Tasten und gut leserliche Tastensymbole. Wer nur telefonieren oder SMS versenden möchte, ist dem Test zufolge mit dem Nokia 3110 Classic am besten bedient. Es kostet 149 Euro. Unter den Seniorenhandys schnitt im Test das Fitage Big Easy 2 für 290 Euro am besten ab. Alle Seniorenhandys verzichten auf Musikspeicher, Kamera, Navigationssoftware oder Spiele und beschränken sich auf die Funktion des mobilen Telefonierens. Dafür sind sie jedoch deutlich größer und schwerer als die Einfachhandys. CK

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