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Freitag, 11.01.2008, 18.16 Uhr

Wissen: Handystrahlung - so sind Sie geschützt

Mit einfachen Tricks lässt sich viel Strahlung vermeiden

Handy
Handy: beim Telefonieren auf die Strahlung achten
(Foto: sxc.hu)

Ob Handystrahlung gesundheitsschädlich ist oder nicht - darüber streiten die Experten. Für Verbraucher geben die Hersteller von Mobiltelefonen zu ihren Geräten sicherheitshalber eine "Spezifische Absorptionsrate" (SAR) an. Sie gibt Auskunft über die maximale Senderate eines Handys und somit über die Strahlung, die von ihm ausgeht. Doch viel wichtiger als dieser Wert kann die konkrete Handhabung des Gerätes sein.

Handybesitzer sollten beim Umgang mit dem Mobiltelefon einige Regeln beachten:

  • Handy nur kurz verwenden: Kurze Telefonate verursachen weniger Strahlung als Dauergespräche. Auch wenn die Flatrate-Angebote und sinkende Minutenpreise verlockend sind, sollte das Handy nicht zu häufig und zu lange genutzt werden.
  • Handy über Nacht ausschalten: Im Standby-Modus sendet das Gerät regelmäßig und mit voller Leistung Signale zur nächsten Mobilfunkbasis. Das ist besonders ungünstig, wenn das Telefon auf dem Nachttisch in der Nähe des Kopfes liegt. Das Gerät sollte nachts abgeschaltet werden.
  • Headset verwenden: Beim Telefonieren mit dem Headset wird das Handy nicht ständig auf Kopfhöhe gehalten. Dabei gilt die Regel: Je weiter das Handy vom Kopf entfernt ist, desto geringer ist die Strahlenbelastung. Schon wenige Zentimeter Abstand können die Strahlenbelastung erheblich senken. Aus dem gleichen Grund sollte das Handy zu Hause auch nicht ständig am Körper getragen, sondern beispielsweise auf dem Schreibtisch oder im Flur abgelegt werden.
  • Keine Strahlenblocker benutzen: Vorrichtungen, die die Strahlung des Handys abblocken sollen, haben meist gar keine Wirkung. Im schlimmeren Fall wird jedoch die Sendeleistung des Geräts abgesenkt und es wird von der Basis aufgefordert, stärker zu senden. So erreicht der Strahlenblocker genau das Gegenteil.
  • UMTS-Modelle bevorzugen: UMTS-Handys starten beim Verbindungsaufbau immer mit der schwächsten Sendeleistung und regeln bei Bedarf hoch. GSM-Handys funktionieren genau umgekehrt. Außerdem verwenden UMTS-Handys keine so genannte gepulste Strahlung, was sich ebenfalls günstig auf die Strahlenbelastung auswirkt.
  • Bluetooth ausschalten: Auch wenn diese Schnittstelle eine geringere Sendeleistung hat, sollten Handybesitzer Bluetooth ausschalten, wenn sie es nicht nutzen. Das spart zusätzlich Energie und erhöht die Akkulaufzeit. CK

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