Fluoride in der Mundspülung tragen dazu bei, die Bildung von Karies zu verhindern. In der Regel ist eine Kombination von Zinkfluorid und Aminfluorid oder auch Natriumfluorid in Mundspüllösungen enthalten.Verbraucher sollten daher auf den Fluorid-Gehalt achten, der auf der Verpackung angegeben ist. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt einen Gehalt zwischen 200 und 500 Milligramm Fluorid pro Liter. Dabei ist es grundsätzlich gut, wenn die Mundspülung möglichst viel Fluorid enthält. Mehr als 500 Milligramm pro Liter sollten es aber nicht sein, weil sich zu viel Fluorid auch negativ auswirken kann.Häufig wird der Fluorid-Gehalt in der Einheit ppm (parts per million) angegeben. 500 Milligramm pro Liter entsprechen 500 ppm.
Triclosan ist eine wirksame Substanz schützt vor Plaque und Paradontose. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) rät allerdings von der Nutzung von Zahnpflege-Produkten ab, die diese Substanz enthalten, da sie eine Resistenzbildung bei Bakterien befürchten. Das wäre fatal, da Triclosan auch in Krankenhäusern und Arztpraxen als Desinfektionsmittel verwendet wird.
Es gibt Mundspülungen, die die Beschwerden bei Menschen mit schmerzempfindlichen Zähnen lindern sollen. Solche Produkte enthalten meist Kalium-Verbindungen.
Chlorhexidin ist ein sehr wirksamer Wirkstoff gegen Plaque-Bakterien. Mundspülungen mit diesem Wirkstoff sollten allerdings nur kurzzeitig und am besten nur in Absprache mit dem Zahnarzt verwenden werden: Chlorhexidin kann zu dunklen Verfärbungen der Zähne und Geschmacksirritationen führen.
Einige Mundspülungen enthalten Alkohol. Ob und wie viel Alkohol enthalten ist, steht auf der Verpackung. Kinder und trockene Alkoholiker sollten alkoholfreie Mundspülungen verwenden.